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… Wenn man sich erinnert, wie ungern wir an Dinge denken, welche unser Interesse, unsern Stolz oder unsere Wünsche stark verletzen, wie schwer wir uns entschließen, dergleichen dem eigenen Intellekt zu genauer und ernster Untersuchung vorzulegen, wie leicht wir dagegen unbewußt davon wieder abspringen oder abschleichen … In jenem Widerstreben des Willens, das ihm Widrige in die Beleuchtung der Intellektes kommen zu lassen, liegt die Stelle, an welcher der Wahnsinn auf den Geist einbrechen kann.
… Werden dem Intellekt gewisse Vorfälle oder Umschläge völlig unterschlagen, weil der Wille ihren Anblick nicht ertragen kann; wird aldann, des notwendigen Zusammenhangs wegen, die dadurch entstandene Lücke beliebig ausgefüllt; — so ist der Wahnsinn da.
… Dem Wahnsinnigen ist in seinem Leben etwas aufgestoßen, das ihm unerträglich fällt und das vergessen werden muß, wenn er bestehen soll. Etwas absolut aus dem Bewußtsein fortzuschaffen ist aber nur dadurch