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Eine der „Drei psychoanalytischen Notizen“, die der Verfasser in der am 6. Mai 1926 zum 70. Geburtstage Sigm. Freuds erschienenen Doppelnummer der „Imago, Zeitschrift für Anwendung der Psychoanalyse auf die Natur- und Geisteswissenschaften“ veröffentlichte. Die beiden anderen Notizen heißen „Grußverlegenheit“ und „Den Gesprächspartner verloren“.
Die Auslassungstechnik der Zwangsgedanken sowie des Witzes wurde von Freud zum ersten Male klargelegt und in ihren Zielen verständlich gemacht. Die Auslassung will den wirklichen Wortlaut der Zwangsidee entstellen und so gegen das Verständnis schützen. Als Beispiel sei die Zwangsidee eines Patienten angeführt, der sich mit Aufwand großer psychischer Energie gegen blasphemische Gedanken zur Wehr setzte: Wenn ich einen Schuhriemen einschnüre, verfluche ich Gott. Da sich dieser Gedanke schließlich auf alle Schuhriemen verschob, sah er sich genötigt, mit offenen Schuhriemen auf der Straße zu gehen. Die Einsetzung der übersprungenen, in der Analyse erschlossenen gedanklichen Zwischenglieder ist zum Verständnis der Zwangsidee notwendig. Die Bedeutung des Einschnürens der Schuhriemen in die Ösen als Sexualsymbol für den Geschlechtsverkehr sowie der Mechanismus der Verschiebung auf ein Kleines liefern die erforderliche Aufklärung. Der ergänzte Gedankengang lautet: wenn ich einen Geschlechtsverkehr ausführen will, stört mich der Gedanke an den Vater, so daß ich ihn verfluchen will und dieser Fluch könnte in Erfüllung gehen. Diese Zwangsidee, auf Gott als den Störer der Sexualität verschoben, gibt das Wesentliche der Lösung.1
Wir stellen dieser Zwangsidee einen Witz zur Seite, dessen Technik ebenfalls die der Auslassung ist. Der Wiener Athlet und Ringkämpfer