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Dieser Vortrag, gehalten bei der Jahressitzung der New York Society for Clinical Psychiatry am 9. Dezember 1926 (aus dem englischen Manuskript übersetzt von Rose Hilferding, Berlin), erschien zuerst in der von Sigm. Freud herausgegebenen „Internationalen Zeitschrift für Psychoanalyse“ (XIII. Band, ).
Gestatten Sie, daß ich Ihnen zuerst für die Ehre danke, die Sie mir erwiesen, als Sie mich aufforderten, den einleitenden Vortrag in der Jahressitzung Ihrer erlesenen Gesellschaft zu halten. Ich nehme sie weniger als Ehrung für meine Person denn als Ehrung für die Psychoanalyse. Der Umstand, daß ich vor siebzehn Jahren mit Professor Freud zusammen in diesem Lande weilen durfte, ermöglicht mir einen Vergleich zwischen dem Zustand der Psychoanalyse im Jahre 1909 mit dem heutigen in Amerika wie in Europa. Außer dem wohlwollenden Interesse zweier großer amerikanischer Gelehrten, Dr, Stanley Hall und Dr. J. J. Putnam, wurde die Freudsche Methode nur von einer einzigen Person in Amerika vertreten, von Dr. A. A. Brill. Damals stand es in Europa allerdings nicht sehr viel besser. Wir waren nur eine Handvoll über die Welt verstreuter Pioniere, Generale ohne eine Armee; aber wir waren doch voller Hoffnung und voller Optimismus