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Aus dem im Herbst 1929 erschienenen Sonderheft „Selbstmord“ der (von Dr. Heinrich Meng in Frankfurt a. M. und Professor Dr. Ernst Schneider in Stuttgart herausgegebenen) „Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik“, Das Sonderheft „Selbstmord“ enthält u. a. Beiträge von Federn, Meng, Schneider, Bernfeld, Kalischer, Sadger, Chadwick, Friedjung, Lorand usw. über das Problem des Selbstmords, über Selbstmordprophylaxe, über Todes- und Selbstmordphantasien, über einzelne Selbstmordfälle, über Selbstmordversuche, Abschiedsbriefe usw. (Preis des Sonderheftes M. 3.—, Abonnement der „Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik“ jährlich M. 10.—; der IV. Jahrgang beginnt im Januar 1930.)
Man wird gewiß nicht fehlgehen, wenn man versucht, einen Beitrag zum Problem des Selbstmords bei den Dichtern zu erhalten, die uns auf so vielen andern Gebieten der Psychopathologie wertvolle Winke oder Bestätigungen gegeben haben. „Dichter verfügen vor allem über die Feinfühligkeit für die Wahrnehmungen verborgener Seelenregungen bei andern und den Mut, ihr eigenes Unbewußtes laut werden zu lassen“ (Freud, Beiträge zur Psychologie des Liebeslebens, Ges. Schriften, Bd. V).
Im Mittelpunkt von André Gides großem psychologischen Roman „Die Falschmünzer“ steht ein unter besonders merkwürdigen Umständen ausgeführter Selbstmord eines Jugendlichen. Bevor man aber untersucht, ob der Versuch der Analyse dieses