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„Gibt es auch mancherlei Begierlichkeiten, so pflegt man dennoch, wenn die Begierlichkeit überhaupt und ohne Zusatz genannt wird, die geschlechtliche Lust des Fleisches zu verstehen. Diese aber eignet sich nicht nur den Leib oder das Äußerliche des Menschen an, sondern sie verschlingt alle Regungen des Fleisches und des Gemütes …“
„… Und so geschieht es auf sonderbare Weis', daß … die Libido sich zuweilen dem Geiste heftig widersetzt, der seine ganze Kraft zusammennimmt, sie zu bändigen, und zuweilen sich mit sich selbst entzweit …“
(De Civitate Dei, XIV, 16)