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Aus dem IV. Jahrgang der „Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik“ (erscheint monatlich; Jahresabonnement M. 10.—).
Es ist in letzter Zeit ein gesteigertes Interesse für das Problem der Psychologie des Verbrechers, des Richters, der Strafrechtssprechung und des Strafvollzugs festzustellen. Das mag wesentlich drei Gründe haben. Einmal den der wachsenden Ausbreitung psychoanalytischer Einsichten und speziell des Erscheinens der das Problem der Psychologie des Verbrechers und Richters behandelnden Publikationen von Wittels und Alexander-Staub. Zum anderen wird das gesteigerte Interesse wohl in der Tatsache liegen, daß sich eine Reihe von großen Kriminalprozessen aneinanderreihten (es sei nur an die Fälle Friedländer, Halsmann, Husmann erinnert), in denen die psychopathologischen Grundlagen des Verbrechens so offenkundig waren, daß sie zum Nachdenken über das theoretische Problem der Kriminalpsychologie reizen. Zu diesen mehr an der Oberfläche liegenden Gründen kommt als weiterer hinzu, daß die gesamte gesellschaftliche, politische