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Aus dem Jahrgang 1930 der von Sigm. Freud herausgegebenen „Internationalen Zeitschrift für Psychoanalyse“. — Hier sei erwähnt, daß Dr. Franz Alexander, bisher in Berlin, dem Rufe der Universität Chicago Folge leistend seit Herbst 1930 dort als Professor der Psychoanalyse tätig ist. Dr. Alexander ist Verfasser des Buches „Psychoanalyse der Gesamtpersönlichkeit“ und zusammen mit Hugo Staub des Buches „Der Verbrecher und seine Richter. Ein psychoanalytischer Einblick in die Welt der Paragraphen.“
Ich will die psychologischen Bedingungen beschreiben, unter denen einer meiner Patienten einen wichtigen Traum aus seiner Kindheit erinnerte, dessen Zusammenhang mit einem bedeutsamen Kindheitserlebnis eine überzeugende Bestätigung unserer Vorstellungen über die Genese der Kastrationsangst liefert.1) Der Träumer war ein junger Künstler, der an zeitweiliger Impotenz litt. Den Kindheitstraum, der vollständig vergessen worden war, erinnerte er während einer analytischen Behandlungsstunde, in der ein aktueller Traum analysiert wurde. Der rezente Traum, der den Kindheitstraum wieder bewußt machte, hatte folgenden Inhalt:
Ich sehe einen Akrobaten oder Boxer mit einer gelben Weste in der typischen Haltung, die ein Akrobat annehmen würde, um seine körperliche Kraft zu demonstrieren. Seine Beine sind in einer besonderen Weise gespreizt.
Zu „Boxer“ fiel ihm der Gymnastikapparat ein, den er am Vortage zur Übung und Stärkung seiner Muskeln gekauft