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Soweit die Seele alle Dinge als notwendige erkennt, soweit hat die Seele eine größere Macht über die Affekte oder leidet weniger von ihnen.
Spinoza
(„Ethik“)
Es ist eine schauderhafte Empfindung, wenn ein edler Mensch mit Bewußtsein auf dem Punkte steht, wo er über sich selbst aufgeklärt werden soll. Alle Übergänge sind Krisen, und ist eine Krise nicht Krankheit? Wie ungern tritt man nach einer Krankheit vor den Spiegel!
Goethe
(„Wilhelm Meisters Lehrjahre“)
Wissend reinigt sich der Leib; mit Wissen versuchend erhöht er sich, dem Erkennenden heiligen sich alle Triebe, dem Erhöhten wird die Seele fröhlich.
Nietzsche
(„Also sprach Zarathustra“)