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Aus „Imago. Zeitschrift für Anwendung der Psychoanalyse auf die Natur- und Geisteswissenschaften“, Bd. XVIII . — Jährlich vier Hefte im Gesamtumfang von etwa 560 Seiten. M. 22.—. Siehe auch die Bemerkung zu dem vorangehenden Aufsatz von Albrecht Schaeffer.
In seinem Buche „Das Unbehagen in der Natur“ bringt Sigmund Freud eine Hypothese über die kulturelle Bedeutung der Feuerbezähmung.*)
Diese Vorstellungen sind nun nicht ohne Widerspruch geblieben. Am stärksten wendet sich Albrecht Schaeffer in einem Aufsatz „Der Mensch und das Feuer“ gegen diese Ausführungen:
„ ‚Phantastisch klingend’, so nennt Freud eingangs entschuldigend seine Hypothese, und schon diesem Worte muß ich widersprechen — und darf es wohl gerade deshalb, weil es ein Wort meines Lebensgebietes ist, das der Mann der Wissenschaft wählte. Ich kann nämlich diese Mutmaßung von den Anlässen zur Feuerzähmung unmöglich phantastisch finden, sondern vielmehr nur phantasielos: ja so ohne Phantasie, d. h. ohne Vorstellungskraft irgend realer Zustände oder Vorgänge, so theoretisiert, wie man es von einem Mann der Wissenschaft allerdings fordern möchte.“
Diese Äußerungen Schaeffers wenden sich wohl nicht nur gegen diese spezielle Hypothese, als auch gegen die Methode, die in der Aufstellung der Hypothese zur Anwendung