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Aus dem im Hippokrates-Verlag in Stuttgart 1932 erschienenen Buche „Leben und Lehre des Hippokrates“, einer in Sprache und sachlicher Darstellung gleich ausgezeichneten Biographie des großen Hippokrates, in welchem die wichtigsten Lehren der hippokratischen Schule, teils wörtlich wiedergegeben, teils geistig verarbeitet, eingeflochten sind. Preis für das Exemplar in Leinen Mark 5.25, für das steif kartonierte Exemplar Mark 4.25.
Dann kam der Tod des Anaxagoras. Mit ihm hatte sich zum erstenmal der Menschengeist über die Naturphilosophie erhoben. Er hatte als erster das Prinzip einer ordnenden Gewalt verkündet, deren Einfluß auch die geringste Erscheinung sowohl in der Physik wie in der Physiologie und in der Astronomie untersteht. Dank ihm hatte die Welt aufgehört, ein bloßer Ablauf zu sein, und hatte eine Intelligenz erworben. Und ihn hatte man, trotz Perikles' Einspruch, wegen Ungehorsams gegen die Götter gefangen gesetzt. Im Jahre 428 starb er in Lampsakus im Exil. Hippokrates, der gerade die jonischen Inseln besuchte, begab sich dorthin. Er begegnete all den Schülern des verschiedenen Meisters, einigen Schriftstellern und Philosophen, unter anderem dem Euripides, der nach Mazedonien reiste, und dem alten Hermotines, dem klasomenischen Gefährten des Anaxagoras. Diese Trauerfeier in der Einfachheit des Exils nahm eine symbolische Größe an; all die jonischen, abderitischen, sizilischen und eleatischen Richtungen verbanden sich in der Verehrung dieses Geistes, der der Welt eine Intelligenz gegeben hatte. Hier erfuhr, vielleicht durch die Vermittlung des Euripides, Hippokrates zuerst die Neuigkeit, daß der Mazedonierkönig