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Aus dem Buche „Nachdenkliche Heiterkeit“, Internationaler Psychoanalytischer Verlag, Wien, 1933. In diesem Werke finden sich u. a. Beiträge über „Der Glaube an die ‚Allmacht der Gedanken‘ im Witz“, „Psychologie wider Willen“, „Humor und Gnade“. Andere Abschnitte sind in der Zeitschrift „Psychoanalytische Bewegung“, Jahrg. V, 1933, erschienen.
Kann auch er, der ernsteste Feind der Menschen und ihr letzter Freund, Gegenstand heiterer Betrachtung werden? Ist das Luststreben so groß, daß es noch mit Entsetzen Scherz treibt? Ja, auch das ewige Antlitz kann selig befreit lächeln wie das jener Inconnue de la Seine, die den Frieden gesucht und gefunden hat und kann hohnvoll grimassieren wie die steinerne Maske jenes Kriegers.
Dem Dichter erscheint das Bild eines großen Marionettentheaters, das die Aufschrift „Zum großen Wurstel“ trägt. Es steht im Wiener Prater. Bürger, Soldaten, Mädchen harren der Vorstellung. Nicht nur die Figuren auf der Marionettenbühne haben etwas kasperlhaft Stereotypes; auch die im Zuschauerraum. Ein Wohlwollender, ein Bissiger, ein Naiver tauschen ihre Meinungen über das Theater und seinen Direktor aus. Dieser fungiert in gezwungenem Hochdeutsch als Prologus und Ausrufer zugleich. Der Vorhang hebt sich. An sichtbaren Fäden erscheinen die Marionetten und deklamieren ihre Rollen, der Held, das süße Mädel, der Herzog und die Herzogin, der Raisonneur,