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Die Redaktion der von Sigmund Freud herausgegebenen deutschsprachigen Organe der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung (der „Internationalen Zeitschrift für Psychoanalyse“ und der „Imago, Zeitschrift für psychoanalytische Psychologie, ihre Grenzgebiete und Anwendungen“) geben seit Beginn des Jahres 1934 Beihefte heraus, in denen Monographien und Einzeluntersuchungen zum Abdruck gelangen sollen. Als erstes Beiheft ist eine Arbeit von Imre Hermann „Die Psychoanalyse als Methode“ erschienen, aus dessen III, Kapitel („Die Verarbeitung des gewonnenen Materials“) wir den ersten Abschnitt zum Ausdruck bringen.
Wir sahen, wie die analytische Konstellation den Analysanden zum Gestehen seiner Geheimnisse treibt. Aus dem Tiefsten und Lebenswichtigsten muß er schöpfen, alles, was in ihm ist, muß er offenbaren. So wäre — sollte man meinen — die Analyse eine Reihe erschütternder Beichten, endloser Geständnisse. Zum Teil ist sie es ja auch — doch nicht im ganzen. Einmal lernt der Analysand vieles von seinem Innersten erst durch die Analyse kennen, sein Mitteilen kann höchstens ein Ringen nach Geständnissen — ein Ringen gegen die Widerstände — sein. Dann wäre er auch gezwungen, in den vielen Stunden der Analyse, Monate und Jahre hindurch, mit bewußter Absicht immer am Tiefsten und Lebenswichtigsten zu rühren. Der Analysand spricht viel mehr von allem, er bringt Geständnisse ebenso wie die Einfälle des Alltags. Doch ist alles, was er bringt, was er in der analytischen Stunde sagt und