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Dr. Franz Alexander, Direktor des Psycho-analytischen Instituts in Chicago, hat seit mehreren Jahren kriminologische Probleme bearbeitet; die Ergebnisse der Untersuchungen, die er gemeinsam mit Dr. William Healy, Direktor der Judge Baker Fürsorgezentrale in Boston angestellt hat, sind in dem soeben erschienenen Werke der beiden Autoren „Roots of Crime“, New York — London 1935, niedergelegt. Der folgende Aufsatz ist in „The Survey“, Vol. LXXI, No. 7 (Juli ) erschienen und von Auyust Beranek ins Deutsche übertragen.
Letzten November lenkte die Übersetzung des jüngsten Romanes von Hans Fallada1) die Aufmerksamkeit des amerikanischen Publikums auf sich. „The World Outside“ ist mehr als ein Roman. Es ist die Geschichte eines entlassenen Sträflings, der nie gelebt hat und doch lebendiger ist als all die Fälle, die ich studiert und analysiert habe. Das Buch bietet einen so wesentlichen Beitrag zu der Arbeit all jener, die an den Problemen des menschlichen Verhaltens Anteil nehmen, daß ich gerne die Gelegenheit benütze, um seinen bleibenden Wert besonders hervorzuheben. Sicherlich werden die wissenschaftlichen Erklärer der Tiefen der menschlichen Seele ein Gemisch von Neid und Bewunderung angesichts der Leistung dieses deutschen Schriftstellers nicht unterdrücken können, der in seinem Werk klarer und überzeugender als je zuvor den Konflikt zwischen dem progressiven Streben nach Unabhängigkeit und Erfolg und der regressiven Sehnsucht nach Geführtwerden und