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Im Verlage Hans Huber in Bern ist als Band X in der Reihe der von Paul Federn und Heinrich Meng herausgegebenen „Bücher des Werdenden“ Hans Zulligers „Schwierige Schüler. Acht Kapitel zur Theorie und Praxis der tiefenpsychologischen Erziehungsberatung“ erschienen. Die folgenden Abschnitte, die hier mit Zustimmung des Verfassers und des Verlegers zum Abdruck gelangen, sind dem II. Kapitel (Unterscheidungen, Dissoziales Symptom und dissoziale Grundlage; Dressur und Erziehung; Milieuwechsel als heilerzieherisches Mittel) und dem III. Kapitel (Diskussion des Mittels „Milieuwechsel“. Vom Aufbau der seelischen Persönlichkeit. Zivilisierung und Kultivierung) dieses Buches entnommen. Ein anderer Abschnitt des Buches ist in der „Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik“, Bd. IX, Seite 138, Wien 1935 (Internationaler Psychoanalytischer Verlag) zum Abdruck gelangt.
Wenn wir von „schwierigen“ Schülern oder Kindern reden, so wollen wir darunter fürderhin jene Leutchen verstehen, deren Erziehungsschwierigkeiten nicht auf Grund von Mindersinnigkeit oder gehirnlichen Veränderungen entstanden, wo nicht Hormondrüsen ausgefallen sind oder unrichtig funktionieren. Ich denke also an körperlich gesunde Kinder, die meist eine Zeitlang auch geistig und seelisch gut gediehen, dann jedoch, entweder plötzlich, oder aber allmählich allen Erziehungsmitteln trotzten. Es sind die Kinder, die, wenn ihre Verwahrlosungsäußerungen lärmend genug sind, meist in die Zwangserziehungsanstalten abgeliefert werden: die Verbrecherischen, die Vagabunden und