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Aus „Imago, Zeitschrift für psychoanalytische Psychologie, ihre Grenzgebiete und Anwendungen“, Bd. XXI, 1935.
Meine Damen und Herren!
Ich muß mir heute Ihre besondere Nachsicht erbitten. Denn es handelt sich um ein Thema, dem alle Bedenken, die wir Vorträgen aus dem Anwendungsgebiet der Psychoanalyse entgegenbringen, in besonderem Maße gelten. Lassen sich in solchen Vorträgen ermüdende Umwege, die zu den psychologischen Fragestellungen führen, sonst nur schwer vermeiden, so sehe ich mich heute gezwungen, Sie zu einem besonders langen Umweg einzuladen, und kann Ihnen die Ergebnisse nicht als in irgendeinem Sinn unerwartet ankündigen.
Das wichtigste Motiv, meine Bedenken zu unterdrükken, war, daß ich mich vor Ihnen auf einige seiner Ergebnisse berufen habe, als ich vor zwei Jahren die Ehre hatte, über einige Werke des geisteskranken Bildhauers Franz Xaver Messerschmidt zu berichten2). Was ich heute zu sagen vorhabe, ist als Fortsetzung