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Im Verlage Kegan Paul, Trench, Trubner & Co., Ltd., London, ist im Jahre 1936 ein von John Rickman herausgegebener Sammelband unter dem Titel „On the Bringing up of Children“ erschienen. Der Band enthält wertvolle Beiträge von Ella Freeman Sharpe („Planning for Stability“), Melanie Klein („Weaning“), Merell P. Middle-more („The Uses of Sensuality“), Nina Searl („Questions and Answers“) und Susan Isaacs („Habit“ und „The Nursery as a Community“). Der im folgenden mit Genehmigung des Verlages wiedergegebene, von R. Wälder übersetzte Abschnitt ist der von John Rickman verfaßten Einleitung entnommen.
Der Fortschritt der Wissenschaft und der Zivilisation wird nicht selten dadurch aufgehalten, daß der Apparat der wissenschaftlichen Forschung nicht plastisch genug oder in anderer Weise ungeeignet ist, neuentstehende Probleme zu behandeln. Wissenschaftliche Theorien mögen dabei billigerweise zum „Apparat der Forschung“ gerechnet werden, denn es ist ihr charakteristisches Merkmal, daß sie von den Umständen, für die sie entworfen wurden, losgelöst und in andern Fällen von gleichem inneren Bezug verwendet werden können; so geschieht es, daß der Fortschritt in einem Zweig der Wissenschaft einen anderen bereichern oder selbst revolutionieren mag. Freud hatte seine Studien an erwachsenen Neurotikern begonnen; im Zuge seiner Untersuchungen schuf er ein neues Instrument der Forschung. Wie immer in solchen Fällen hat sich dann das Feld der Untersuchung rasch sehr erweitert und der Aspekt von Problemen, die mit dem ursprünglichen Gegenstand scheinbar in keinem Zusammenhang