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Das folgende ist ein Stück des „Investigations Psychanalytiques“ überschriebenen Abschnittes aus dem „Handbuch der Kinderpsychologie“ von Edouard Pichon (Le Développement Psychique de l'Enfant et de l'Adolescent), Masson & Cie., Editeurs, Paris. Ins Deutsche übertragen von E. Kris.
§ 48. — Die drei Untersuchungsmethoden, von denen im Folgenden die Rede sein wird, sind in die psychologische Technik durch die Psychoanalytiker eingeführt worden. Freud ist der Erfinder der Technik der freien Assoziation und der Traumdeutung. Er hat uns so mit zwei wunderbaren Werkzeugen für die psychologische Diagnose ausgestattet. Wir werden sehen, wie weit sich diese Verfahren, die für die Exploration des Erwachsenen erdacht worden sind, für die des Kindes anwenden lassen. Was das freie Spiel betrifft, so ist es vor allem eine Londoner Psychoanalytikerin, Frau Melanie Klein, die daraus eine besondere Untersuchungstechnik hat entwickeln wollen. Bei der Erörterung der drei Untersuchungsmelhoden werde ich mich vor allem auf Anna Freud stützen1), deren bemerkenswerte Arbeit klinische Erfahrung und reifen kritischen Sinn ausstrahlt…
§ 49, — Die Technik der freien Assoziation, die bei Pubertierenden eine sinngemäße Anwendung findet, besteht darin, daß der Patient in eine Ruhelage gebracht und zum Sprechen veranlaßt wird, wobei man ihn bittet, sich frei und nach bestem Vermögen um die Einhaltung der Grundregel der Freudschen Technik zu bemühen. Diese Regel bezieht sich darauf,