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Diese Bemerkungen sind vom Charakter einer aphoristischen Meditation. Dies hängt vor allem mit der Flüchtigkeit des Materials zusammen, das der Gegenstand dieser Betrachtung ist. Der Eindruck, den Filme machen, ist der technischen Natur des Films nach flüchtig und vergänglich, eine Wiederholung des Eindrucks im allgemeinen nicht erlangbar, wie dies durch das geschriebene Wort der Dichtung, durch die fixierte Form der bildenden Kunst wohl möglich ist; man kann sich Filme nicht beliebig für Studienzwecke reproduzieren lassen. Die Flüchtigkeit des Dargebotenen gehört wesentlich zum Film. Sie ist eines der technischen Mittel, unbewußte Inhalte, die darin aufscheinen, dem Bewußtsein rasch wieder zu entziehen; manches darf daher im Film stärker aufgetragen und unterstrichen werden, als es in dauerfixierter Form möglich wäre.
Was aber bei Betrachtung einzelner Filmpersönlichkeiten diesen Mangel an Material ersetzt, ist die gerade durch die Flüchtigkeit des Eindrucks mögliche Reihenbildung der durch sie gestalteten Charaktere, an denen dann typische Verhaltensweisen mit fast minutiöser Genauigkeit sich wiederholen. Es steht zu erwarten, daß diese Reihenbildungen an den großen typischen infantilen Komplexen, an ihrem Erleben und an ihrer Überwindung oder Abwehr hängen. Und der typischen solchen Gestaltung infantiler Komplexeinstellungen bei drei Großen des Films gelten diese anspruchslosen Bemerkungen. Diese drei sind Charlie Chaplin. Emil Jannings und Eon Chaney.
Bei diesen dreien ist es sehr auffällig, daß sich in ihren bedeutenden Filmen typische Situationen und typische Objektbeziehungen mit beinahe photographischer