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In dieser Arbeit möchten wir zunächst Probleme diskutieren, die auftreten können, wenn ein Psychoanalytiker klinisches Fallmaterial in einer Gruppe vorstellt. Obwohl wir uns in erster Linie auf die Intervisionsgruppe konzentrieren werden, können einige der Probleme ebenso in der Gruppensupervision beobachtet werden. Wir werden uns ihnen mit Hilfe einer Theorie der Gruppe annähern, die aus W. R. Bions Erfahrungen in Gruppen (1961) abgeleitet wurde. Die zentrale Frage der Arbeit ist folgende: Läßt sich eine Methode zur Handhabung von Gruppenproblemen entwickeln?
Wir meinen, daß dies möglich ist, und so ist das zweite Ziel dieses Beitrags, einen Ansatz zu beschreiben, den wir die Methode des »Gedanken-miteinander-Verwebens« nennen. Mit ihrer Hilfe sollen die oben erwähnten Probleme handhabbar gemacht und eine Gruppensituation gefördert werden, die es dem vorstellenden Analytiker und den Gruppenmitgliedern erleichtert, ein tieferes Verständnis für den psychoanalytischen Prozeß zu gewinnen, den das präsentierte Material enthält. Dies wird durch einen sorgfältig geplanten Rahmen für die Gruppenarbeit erreicht, den wir im folgenden genauer beschreiben.
Die Vorstellung von psychoanalytischem Fallmaterial in einer Gruppe kann verschiedenen Zwecken dienen. Wir werden unseren Beitrag auf jene Gruppen beschränken, deren Mitglieder etwas über klinische Psychoanalyse