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Die Zukunft der Psychoanalyse hängt in hohem Maße von uns Psychoanalytikern ab und von unserer Fähigkeit, die spezifische Natur der psychoanalytischen Erfahrung unseren Patienten und unseren Kollegen auf lebendige Weise zu vermitteln. Dies verlangt von uns eine große innere Freiheit: Wie können wir den Mut finden, diese Freiheit zu erwerben, sie zu bewahren und weiterzugeben? Die Autoren dieser Arbeit sind fünf Psychoanalytiker, die zusammengekommen sind, um solcherlei Fragen zu diskutieren. Eine der Besonderheiten der Gruppe ist, dass wir in verschiedenen Phasen unserer analytischen Entwicklung stehen: als Kandidat, assoziiertes Mitglied, Vollmitglied und Ausbildungsanalytiker.
Wir wollten herausfinden, was es für jeden einzelnen von uns bedeutet, die Kühnheit zu haben, Psychoanalytiker zu sein. Dafür berichteten wir einander von den inneren persönlichen Schwierigkeiten, die jeder von uns überwinden muss, um gewisse Patienten dazu zu bringen, eine Analyse zu beginnen oder einen laufenden analytischen Prozess in Gang zu halten. Wir diskutierten diese Themen, die alle die Gegenübertragung im weitesten Sinne betreffen, und veranschaulichten die aufgeworfenen Fragen anhand von Material aus klassischen Analysen. Hierbei wurden diejenigen Stellen deutlich, an denen wir in uns selbst den Mut finden mussten, Psychoanalytiker zu sein: In Erstinterviews, in laufenden Behandlungen, und in Situationen, in denen Probleme in den Vordergrund rückten, die mit der psychoanalytischen Ausbildung zu tun hatten.
Innerhalb der Gruppe selbst half uns die Art und Weise, in der wir diese Themen diskutierten, das Verständnis unserer Gegenübertragungsreaktionen noch feiner auf den Patienten abzustimmen sowie zugrundeliegende theoretische Annahmen zu entdecken, auf denen unsere Arbeit beruhte, ohne dass wir es gemerkt hatten. So konnten wir uns in einem nächsten Schritt noch genauer ausdrücken, zumal die Kollegen, denen wir zu beschreiben suchten,