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R. D. Hinshelwood schlägt eine Methode der vergleichenden Konzeptbetrachtung vor und wendet sie auf die Konzepte »Verdrängung« und »Spaltung« an, die wegen ihrer »Zuschreibung« zu unterschiedlichen psychoanalytischen Schulrichtungen unterschiedlich definiert und angewandt werden. An eine kritische Würdigung anhand der vorliegenden Literatur über die Entwicklung und Überschneidungen der beiden Konzepte schließen sich Vorhersagen über die in einem eigenen Fallbeispiel zu findenden klinischen Phänomene an, an denen er seine Hypothesen überprüft. Im Anschluss beschäftigt sich der Autor mit der Frage, ob seine Methode auch dazu beitragen könnte, unterschiedliche Sichtweisen konkurrierender Schulrichtungen klarer herauszuarbeiten und sogar eventuell bestehende Übereinstimmungen aufzuzeigen.
Antje Vaihinger
»Kontroversen sind der Ausgangspunkt.«