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Der Titel dieses Buchs (A Beam of Intense Darkness) und seine Widmung (»Für Wilfred Bion. Ihnen gilt mein Dank, weil Sie es Mir ermöglicht haben, wieder eins mit mir zu werden — und weil Sie mich ermutigt haben, mit Ihren Ideen genau so zu spielen wie mit meinen eigenen.«) verdienen einige Vorbemerkungen.
Ein »Strahl der Dunkelheit« wirkt der in der menschlichen Spezies oft anzutreffenden Tendenz zur »Transformation in Halluzinose« (Bion 1965) entgegen, nämlich etwas eine Bedeutung zuzuschreiben, das keine Bedeutung hat, weil wir nicht abwarten können, bis Spuren einer Bedeutung auftauchen. Wie Schnecken, die ihren Schleim produzieren, sind wir eine Spezies, die ständig Bedeutungen »hervorschleimt«, weil wir das Dunkel unseres Nichtwissens nicht ertragen. Im Titel des Buchs finden wir so etwas wie eine Würdigung der »negativen Fähigkeit« [negative capability], also der Fähigkeit, in der paranoid-schizoiden Position auszuharren, ohne sich verfolgt zu fühlen — in einem seelischen Zustand, der mehr als irgendein anderer zu einem Psychoanalytiker (und eigentlich zu jedem Mann und jeder Frau) gehören sollte.
Wir fallen dem Übermaß an Licht zum Opfer, das unser Pseudowissen ständig produziert, unseren Geist verseucht und uns daran hindert, unser authentisches Wissen wirklich zu erweitern. Lasst uns das Licht ausschalten und darauf warten, dass etwas auftaucht, auch wenn es nur schattenhafte Fetzen sind … Sollte uns dies gelingen, können wir schlichtweg erreichen, mit uns selbst wieder verbunden zu sein und Bedeutungsfäden mit den Teilen in uns zu verweben, die unverbunden waren oder deren Verbindung verleugnet wurde. Dann werden wir innerlich so offen, wie unser derzeitiger Entwicklungsstand es zulässt, und können mit unseren Ideen genauso intensiv, ernsthaft und auch lustvoll spielen, wie wir es bei Kindern beobachten, die mit ihren Spielsachen