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Um Patienten mit einer narzisstischen Struktur, einer harten Schale von Abwehr bei Mangel an Binnendifferenzierung - einer ungenügenden Subjekt-/Objektausbildung - zu behandeln, muss man sich mit einer gespaltenen Übertragung auseinandersetzen. Ihr dringendes Bedürfnis nach Distanz entspricht ihrem brüchigen Selbstwertgefühl. Sie fühlen sich durch die Analyse und die analytische Beziehung bedroht. Da die scheinbare Normalität des Denkens und der Sprache dieser Patienten trügerisch ist, wird eine Variation der psychoanalytischen Technik im Einzelnen beschrieben und begründet, die die Arbeit mit ihnen erleichtern kann. Um ihre zweidimensionale »innere« Welt zu transformieren, die in einem PS-Modus funktioniert, ist es hilfreich, ihnen unter wechselnden Gesichtspunkten Schritt für Schritt ihre Manöver, ihre Fehlkonzeptionen und ihren manipulativen Sprachgebrauch in der analytischen Beziehung aufzuzeigen. Die für sie mit Befriedigung verbundene erweiterte Selbstwahrnehmung führt zur Introjektion der Alpha-Funktion des Analytikers. Dies ermöglicht eine klarere Trennung der Subjekt- und Objektrepräsentationen und die Transformation in eine dreidimensionale, ödipal strukturierte Welt mit einer gestärkten Fähigkeit zu symbolisieren.
Diese Arbeitsweise wurzelt in Bions Denktheorie. Eine Fallvignette illustriert eine derartige Entwicklung.