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Der Autor vertritt die Ansicht, dass Wilma Buccis Theorie der multiplen Codierung zur Klärung bestimmter umstrittener Fragen der psychoanalytisch orientierten Psychosomatik beitragen kann. In dieser Theorie wird die Leib-Seele-Beziehung neu als Beziehung zwischen den symbolischen Systemen und dem subsymbolischen System definiert; beide könnten dann, je nach Bezugspunkt, als Psyche oder aber Körper gesehen werden. In ähnlicher Weise muss eine somatische Pathologie dann nicht länger auf den Einfluss zurückgeführt werden, den »die Psyche« auf »den Körper« ausübt: Der Autor postuliert stattdessen als mögliche Lösung eine - Buccis Theorie folgende - Definition, gemäß der eine Pathologie mit Unterbrechungen der Verbindung zwischen verschiedenen Systemen zusammenhängt. Das Auftauchen somatischer Symptome könnte allerdings nicht nur als Manifestation unterbrochener Verbindungen verstanden werden, sondern darüber hinaus als subsymbolischer erster Ausdruck eines Inhaltsbruchstücks, als Versuch, in der von Winnicott bereits 1949 beschriebenen Weise eine Verbindung wiederherzustellen. Dieser Versuch hat weit höhere Erfolgsaussichten, wenn, wie etwa in der Analyse, ein angemessener Container zur Verfügung steht. Zur Illustration wird eine klinische Situation vorgestellt.