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Inspiriert vom Konzept der analytischen Bastion (Baranger et al. 1983), beschreiben die Autoren einen speziellen Typus der unbewussten Kollusion zwischen Supervisor und Supervisand. Sie dient dazu, den Kontakt mit den Ängsten zu vermeiden, die im analytischen Feld aufkommen und in das supervisorische Feld eindringen können, wenn sie unbearbeitet bleiben. Diese emotionale Erfahrung der Supervisor/Supervisand-Dyade kann in vorübergehender und moderater Ausprägung lediglich eine Verlangsamung des Prozesses bewirken - was, wenigstens gelegentlich, in jeder Supervision geschieht -, oder sie nimmt eine kristalline, intensivere Form an, die zum Stillstand und zur Auflösung des supervisorischen Prozesses führt. Erstere Erfahrung bezeichnen wir als »harmlose Störung des supervisorischen Feldes«, letztere als »schädliche Störung des supervisorischen Feldes«. Beide Situationen werden mit Material aus Supervisionen illustriert, um sie zu erkennen, zu verstehen und mit ihnen umzugehen.