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In seinem bemerkenswerten Beitrag erläutert uns Rudi Vermote die Veränderungen, die den letzten Teil von Bions beachtlichem Schaffenswerk von seinen frühen und mittleren Teilen unterscheiden, die ich, ohne etwas vorwegnehmen zu wollen, als die Meisterleistung seines psychoanalytischen Schaffens beschreiben werde. Vermote lenkt unsere Aufmerksamkeit speziell auf jene bedeutende und strittige Weiterentwicklung in Bions Denkansatz, die er als Bions Spätwerk bezeichnet. Vermote zufolge beginnt es am Ende von Transformationen (1965 [1997]), auch wenn es, wie er bemerkt, erst im ungefähr fünf Jahre später publizierten Buch Aufmerksamkeit und Deutung (1970 [2006]) vollständig ausgearbeitet war, in einer Zeit, in der Bion (72-jährig) seinen Wohnsitz von London nach Los Angeles verlegt hatte.
Kurz gesagt schien Bion zu der Ansicht gelangt zu sein, dass es nötig wäre, konventionelle oder empirische Formen der Erkenntnis hinter sich zu lassen, da er annahm, diese beschränkten den Gegenstand der Psychoanalyse. Es galt, sich über solche Einschränkungen hinwegzusetzen, wenn die Psychoanalyse den Patienten fundamentale Veränderungen in ihrem Sein ermöglichen wollte. Diese Ebene war für Bion der Ausgangspunkt aller psychischen Abläufe und Geschehnisse. Indem Vermote diese spezielle Weiterentwicklung der Bion'schen Theoriebildung und zwei eigene klinische Illustrationen darstellt, wirbt er für die Bedeutung Bions später Ideen. Er plädiert dafür, die verschiedenen Modelle