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Ich danke David Taylor für seinen feinfühligen und gedankenreichen Kommentar. Er erläutert darin seine Präferenz für den sogenannten »mittleren Bion«, der das Denken oder die psychische Verarbeitung von Erfahrungen untersuchte, und dabei präzise klinische Beobachtungen mit der Anwendung wissenschaftlicher Modelle verband. Eines dieser Modelle, auf die sich Bion stützte, ist die Theorie von Poincaré. Die Art und Weise, in der Taylor darstellt, wie Bion diese Theorie für seine eigene Theorie der Transformationen verwendete, macht seinen Kommentar zu einem herausragenden Beitrag für das Studium von Bions Werk.
Weiter diskutiert Taylor, wie der »späte Bion« seinen Fokuswechsel zu »O« vollzog, und formuliert dabei diesen Wechsel neu, um ihn von dem über die Jahre hierzu entstandenen Jargon zu befreien. Er spricht von Wissen versus Sein und von O als ontologischer Macht. Taylors Wechsel der Metaphern ist erfrischend, birgt allerdings die Gefahr, dass wir fälschlicherweise das Gefühl bekommen, uns auf vertrautem Terrain zu wähnen, und er könnte Bions Theorie mit philosophischen Konnotationen von Sein befrachten, auf die Bion selbst sich nicht bezog. Nach meinem Verständnis von Bion und meiner Erfahrung ist O ein Bereich, zu dem wir sowohl bewusst als auch unbewusst in Kontakt sein können.
Taylors Hauptkritik am »späten Bion« ist, dass dieser Sein als etwas sah, was man nicht wissen kann [unknowable], dass er in seinen klinischen Beobachtungen unpräziser geworden sei und dass seine Versuche, Sein zu erfassen, weniger wissenschaftliche Strenge besessen hätten. Was dies