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Wenn ein Trauma in die Realität des Analytikers und des Analysanden eindringt, wenn es das Setting angreift, was wird dann aus der Rolle des Analytikers? Wie ist Veränderung dann noch möglich? Vor dem Hintergrund dreier klinischer Situationen will die Autorin untersuchen, wie die Verschränkung zwischen Übertragung und Gegenübertragung - die gegenseitige Beziehung (Inter-Relation) - die Situation strukturiert. Der Analytiker muss in ihrer bzw. seiner Rolle als Analytiker bleiben, indem es ihm/ihr gelingt, die klinischen Aspekte dieser Situation zugleich herzustellen und zu reflektieren, während er/sie mit der Unberechenbarkeit und Willkür, die jedem Kriegsgeschehen eigen ist, konfrontiert ist. Erst dann kann sich zeigen, wie die Einwirkung des Negativen auf den äußeren Rahmen des Settings begrenzt werden kann.