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An den Anfang unserer Überlegungen stellen wir den Gedanken, dass der Prozess der Symbolbildung an sich in seinen verschiedenen Bestandteilen und Wandlungen von zentraler Wichtigkeit für die zeitgenössische Psychoanalyse ist, da Symbole für das Denken, für das Aufbewahren emotionaler Erfahrungen in unserem Gedächtnis und für das Übermitteln unserer Affekte an andere und uns selbst entscheidend sind. Die zugrunde liegende Idee ist, dass sich innere Angriffe nicht allein auf die inneren Objekte richten, sondern auch auf die Struktur oder Form der mentalen Repräsentationen, noch bevor und während diese in Symbolen gebildet werden. Auf diese Weise greifen destruktive Impulse in die Prozesse der Symbolbildung ein. Symbole können ihre Plastizität verlieren und so die Emotionen zum Schweigen bringen und dadurch den Patienten von deren Bedeutungen abschneiden. Anhand unseres klinischen Materials können wir besser verstehen, wie sich die formalen Eigenschaften von Symbolen im mentalen Leben zeigen und sich auf unser Vermögen auswirken, emotionale Erfahrungen durchzuarbeiten. Ausgehend von der Analyse eines Patienten, der Schwierigkeiten hatte, sich auf die Bedeutungen seiner eigenen Symbole zu beziehen, werden wir abschließend zeigen, wie wichtig die Rêverie des Analytikers bei der Formulierung einer Deutung ist. Dieser Aufsatz ist zugleich Teil einer Studie zum Prozess der Rêverie.