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Dass die Herausgeberin mich aus Anlass des zehnten Geburtstags des deutschen Annuals einlud, das Vorwort zu verfassen, hat mich überaus gefreut. In diesen zehn Jahren haben wir auf fruchtbare Weise zusammengearbeitet, Angela zunächst als Sekretärin, dann als verantwortliche Herausgeberin des deutschen Annuals, ich selbst als Chefherausgeber der europäischen Annuals des International Journal of Psychoanalysis. Im Juli 2014 übernahm Angela diese Aufgabe von mir, worüber ich sehr froh bin. Es ist mir ein Vergnügen, auf die gemeinsame Zeit zurückzublicken, das Album meiner Erinnerungen aufzublättern und von einigen Begebenheiten zu berichten, die für unsere Zusammenarbeit prägend waren.
Wir lernten uns 2005 kennen. Damals war sie in ihrer Funktion als Sekretärin an Gabriele Junkers Seite für das deutsche Annual, zu dessen Publikation sich der Verlag edition diskord bereiterklärt hatte, verantwordich. Für Herausgeber wie Übersetzer war die Arbeit an diesen Jahrbüchern, die parallel in drei Sprachen - Französisch, Italienisch und Deutsch - erschienen, eine ganz neue Erfahrung. Angela arbeitete sich schnell in die mannigfaltigen Aufgaben ein, die mit der Veröffendichung eines solchen Werkes einhergehen, und zwischen uns entwickelte sich eine Vertrauensbasis. 2008, als Gabriele Junkers ihre Mitarbeit beendete, war es dann ganz natürlich, dass sie Angela bat, ihre Nachfolge anzutreten.
Wer die Leitung eines solchen Publikationsprojekts übernimmt, kann über mangelnde Herausforderungen nicht klagen. Es gilt, die Arbeit des Herausgeberbeirats zu koordinieren, die Übersetzungen, oft in mehreren Durchgängen, zu lektorieren, die Einführung zu verfassen, den Anhang zu erstellen und die Drucklegung bis zur Veröffentlichung im Blick zu behalten. Nicht abzusehen war überdies, dass die Inhaber der edition diskord Angela über die Beendigung ihrer verlegerischen Tätigkeit informierten, als sie gerade die Herausgeberschaft übernommen hatte. Doch schon bald fand sie einen neuen Verlag. Der G