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»Diejenigen, die sich erinnern, sind in der Lage, im fragilen Moment der Gegenwart zu leben. Diejenigen, die sich nicht erinnern, leben nirgendwo.«
»We had the experience but missed the meaning, And approach to the meaning restores the experience In a different form …«
Die Darstellung von Behandlungsprozessen ist ein genuiner Teil unserer klinischen Arbeit. Schon während der Ausbildung ist sie, neben der eigenen Lehranalyse und der Aneignung von theoretischem Wissen, das Zentrum, um das sich schließlich auch die Abschlussprüfungen drehen. Wir müssen nachvollziehbar beschreiben, wie wir mit dem Patient arbeiten, und dabei seinen Heilungsprozess zeigen können. Zugleich sind wir mit unterschiedlichen Anforderungen konfrontiert, wie Fälle dem Supervisor oder dem Dozent im Fallseminar präsentiert werden sollen. Verbatim? Gemäß Tonbandaufnahmen transkribiert? Mitschriften in den Stunden? Aufzeichnungen nach den Stunden? Viel wurde hierüber schon gestritten, und sicher wird es auch in Zukunft bei der Pluralität der Vorlieben bleiben, bei den Überzeugungen, dass das eigene Vorgehen das wahrhaft wissenschaftliche sei, oder dasjenige, das die nonverbalen Zwischentöne am besten erfasst. Dabei ist diese Anforderung immer nur zusammen mit einer anderen, mindestens ebenso wichtigen zu betrachten: Wie kann sich der angehende Analytiker am besten in den Zustand gleichschwebender Aufmerksamkeit bringen, wie sich darin mit größtmöglicher Offenheit für unbewusste Prozesse bewegen - und dann eben das, was er auf diese Weise erfährt und tut, beschreiben?
Doch auch später, in Seminaren, Vorträgen und Publikationen, bleiben Falldarstellungen elementarer Bestandteil jeglicher fachlich-klinischer Kommunikation und Auseinandersetzung. Es ist eine Selbstverständlichkeit unter Analytikern, ihre theoretischen Ideen und Konzeptionen mit Beispielen aus der eigenen klinischen Praxis zu illustrieren. Diese Selbstverständlichkeit nahm Rachel Blass, verantwordiche Redakteurin d