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In dieser Einzelfallstudie untersuche ich drei unterschiedliche Formen des Zweifelns, die durch inzestuösen sexuellen Missbrauch hervorgerufen werden: (1) aufrichtiges Zweifeln, das ein Teil der Suche nach Wissen und Erkenntnis ist; (2) inhärentes Zweifeln als Folge eines Traumas, das in der Psyche des Opfers zu Fragmentierung und Verwirrung führt; und (3) sadistisch aufgezwungenes Zweifeln mit der Absicht, das Opfer oder eine andere Person, die um den Missbrauch weiß (in diesem Fall der Analytiker und die künftigen Opfer des Opfers), zu täuschen, zu verwirren und ihr unerträgliches Wissen anzugreifen. Im Verlauf meiner Analyse mit einem Pädophilen wurde deutlich, dass diese dritte Form des Zweifelns eine integrale Rolle spielte, wenn der Patient Kinder missbrauchte, eine Rolle, die ich mit den Eigenheiten und der Funktion der Pädophilie sowie meiner Erfahrung aus der therapeutischen Arbeit mit einem Pädophilen verknüpfen werde.