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Der Autor beginnt mit dem Versuch, die Begriffe des Gedächtnisses und des Erinnerns neu zu bewerten, und nimmt dabei Bezug auf die Entwicklung in Freuds Werk und auf die Debatten über ihre jeweilige Bedeutung für die Durchführung der analytischen Behandlung. Dadurch gelangt der Autor zu einer Erweiterung in der Theorie, die aber dennoch freudianisch bleibt; er führt eine Reihe von Konzepten ein (die wichtigsten sind die Arbeit der Figurabilität, die Regredienz, die seelische Verfassung in der Sitzung, das Negativ des Traumas sowie das Gedächtnis ohne Erinnerung) und hält dafür, dass ein Prinzip der Kohärenz-Konvergenz das Seelenleben beherrscht. Er vertritt die folgende These: Die analytische Praxis enthält sowohl eine archäologische Dimension, wie Freud sie beschrieben hat, als auch - und das ist das Verdienst der gegenwärtigen Erfahrungen, die deren Insuffizienz aufgedeckt haben - eine komplementär notwendige Arbeitsweise des Analytikers, in der Sitzung in einer ganz spezifischen Weise vorzugehen, nämlich unter Einschluss dessen, was er als Regredienz in seinem Denken bezeichnet und das den Zugang zu frühen seelischen Zonen erlaubt, die jenseits der Zone der repräsentierten Erinnerungen liegen. Er bezeichnet dies als die transformatorische Psychoanalyse, die er als komplementär zur archäologischen Psychoanalyse betrachtet. Die theoretischen und praktischen Überlegungen des Autors werden durch ein persönliches Schema des seelischen Funktionierens verdeutlicht, das Freuds Schema von 1900 erweitert, und durch die detaillierte Darstellung einer analytischen Behandlung, insbesondere der für den Erfolg der Analyse zentralen Sitzungen, illustriert.