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Die Theorie des Ödipuskomplexes basiert nach Freud auf folgenden Säulen: den charakteristischen, auf die Eltern gerichteten sexuellen und aggressiven Impulsen des Kindes, dem phallischen Monismus und dem Kastrationskomplex. Die vorliegende Arbeit befasst sich zunächst mit dem Kontext, in dem Freud den Ödipuskomplex entdeckte, und mit seiner Theorie. Daran anschließend werden in dem Bestreben, sowohl Übereinstimmungen als auch Gegensätze aufzeigen zu können, Vorschläge späterer Autoren2 reflektiert, deren ödipale Theorien sich von der Freuds unterscheiden. Diese Untersuchung beinhaltet Kleins prägenitale Ödipustheorie, Lacans strukturalistische Neuinterpretation, Bions Neukonzeption des Ödipuskomplexes mit dem Bezugspunkt K (knowledge), Greens generalisierte Triangulierungstheorie, Meltzers Auffassungen vom ästhetischen Objekt und sexuellen psychischen Zuständen und Chasseguet-Smirgels archaische ödipale Matrix.