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Die Arbeit beginnt mit allgemeinen Überlegungen über das symbolische Universum des Menschen und seine unterschiedlichen Sprachen. Weiter befasst sie sich mit dem Kern der menschlichen Sprache, die im Unterschied zu allen anderen Sprachen des Tierreichs eine Sprache der Zeichen ist. Mittels eines klinischen Beispiels setzt sich der Autor dann mit den Wechselfällen der menschlichen Sprache auseinander, wenn sie bestimmte Erfahrungen nicht benennen kann. Die Arbeit regt dazu an, dass der heutige Analytiker2 den verschiedenen Sprachen des Menschen zuhören und mit einer speziellen Haltung und Technik dem Patienten über Zwischenstufen hinweg dabei helfen kann und sollte, das zuvor Undenkbare zu denken und das zuvor Unbenennbare zu benennen. Ausgehend vom Hören der Sprache des Nicht-Symbolischen, das von den Fähigkeiten des Analytikers zu Reverie und Metaphorisierung des Stundenmaterials abhängt, wird die Konstruktion symbolischer Formen durch Denkgerüste vorgeschlagen. Dadurch lässt sich das Leben des Patienten in ein Narrativ einbetten und historisieren. Geschieht dies nicht, kommt es zu einer ewigen Vergegenwärtigung der traumatischen emotionalen Erfahrung, die zum »Mord an der Zeit« (Green) führt.