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In »Die Frage des Mitteilens und des Nicht-Mitteilens führt zu einer Untersuchung gewisser Gegensätze« führt Winnicott die radikale Idee ein, dass das Kommunizieren mit subjektiven Objekten eine »Sackgassen«-Kommunikation ist (Kommunikation, die für kein inneres oder äußeres Objekt bestimmt ist), aber nichtsdestotrotz der eigenen Erfahrung in all ihren Aspekten das Gefühl des Realen verleiht. Als den »Hauptpunkt« dieses Aufsatzes versteht er die Idee, dass »jedes Individuum ein Isolierter ist, in ständiger Nicht-Kommunikation, ständig unbekannt, tatsächlich ungefunden«. Ich schlage vor, den »Hauptpunkt« offener und damit etwa wie folgt zu fassen: Jedes Individuum hat genauso das Bedürfnis gefunden zu werden (gesehen, aber nicht bloßgestellt) wie das Bedürfnis, nicht gefunden zu werden (als ein »incommunicado« Isolierter). Winnicott warnt davor, dass, wenn eine Analyse die Tiefen der Persönlichkeit eines Patienten erreicht hat, destruktive Deutungen etwas, das »Nicht-Ich« ist, gefährlich nah an das Kern-Selbst heranbringen, sodass »der Analytiker besser daran [tut], zu warten«. Implizit taucht die Frage auf: Was sollen Analytiker*innen während des Wartens anderes tun als zu schweigen? Ich versuche auf diese Frage mit Fallbeispielen aus meiner eigenen klinischen Arbeit eine Antwort zu geben. Winnicott beendet den Aufsatz mit der Sprache der Poesie in einem Versuch, uns etwas von dem Mysterium des Seins zu vermitteln, das für jeden von uns »absolut persönlich« ist.