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In Bruce Finks offener und klarer Darstellung seines amerikanisierten Lacans wird ein Lacan beschrieben, der ohne das Gezierte und Undurchdringliche auskommt, das in der Vergangenheit bei vielen Analytikern zu Abwehr und Widerstand gegenüber seinem bedeutenden Beitrag zum psychoanalytischen Denken geführt hat. Wenn man Fink liest, wird man fast nie das Gefühl bekommen, dass er über etwas spricht, das man nicht auch selbst kennen würde. Man vermisst jedoch die Schilderung einer Sitzung in vivo, sodass es dem Leser überlassen bleibt, sich vorzustellen, was er [Fink] in einer bestimmten Sitzung sagen würde. Allerdings lässt er uns nicht im Unklaren darüber, wie er die Dinge sieht. Was seine Lacan'sche Perspektive angeht, besteht kein Zweifel daran, dass er etwas zu sagen hat, das alle Psychoanalytiker angeht. Das Problem besteht nur darin, dass es schwerfällt, das Nützliche und das, was bei näherer Betrachtung eine Einengung des von ihm skizzierten psychoanalytischen Feldes darstellt, von dem zu unterscheiden, was geradezu eine Antithese zu dem ist, was als Goldstandard der psychoanalytischen Praxis gelten darf.
Fink steht zu seiner Amerikanisierung von Lacan. Amerikanisch ist auch der Kontext, in den er seine vergleichende Studie stellt. Wenn er von zeitgenössischer Psychoanalyse spricht, ist in erster Linie, wenn nicht sogar ausschließlich, die amerikanische Psychoanalyse gemeint. Im Gegensatz zu Lacan, zu dessen theoretischen Widersachern die hervorragendsten Ich-Psychologen seiner Zeit - Hartmann, Kris und Loewenstein (letzterer war sein erster Analytiker) - gehörten, wendet sich Fink in erster Linie gegen einen anonymen und, wie mir scheint - besonders in seinem ausführlicheren Fallbeispiel - relativ schwachen Psychoanalytiker, der in seinem Verständnis von Rahmen und Prozess (theoretisch) wenig verankert zu sein scheint. Es handelt sich um eine zu einer Art von Psychotherapie verkümmerte Psychoanalyse, von der auch er sagt, dass sie nicht repräsentativ für die nic