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Dieser Beitrag untersucht den therapeutischen Prozess eines Analytikers2 mit seinem Patienten Josh, einem Trans-Mann, dessen Leben nach der Geschlechtsumwandlung (Transition) völlig aus den Fugen geraten war. Wiederholte Enactments, die mit Verheimlichung, Täuschung und Verwirrung einhergingen, führten zu einem langen therapeutischen Stillstand. Das Ringen des Analytikers mit dieser Einengung und mit Gefühlen von Verwirrung und Angst in der Gegenübertragung erhellten schließlich Bereiche, die für einen langen Zeitraum tabu geblieben waren. In den Bereichen, in denen das Paar zunächst in einer durch Gender strukturierten Klemme gefangen war, wurde nun eine Geschichte voller Übergriffe zugänglich, und tiefergehende Fragen zu Bindung, Einsamkeit, Authentizität und Verlust wurden angehbar.