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Dieser Beitrag untersucht die Auswirkung des Traumas auf die Fähigkeit zur Repräsentation. Ein schweres Trauma schränkt die Fähigkeit ein, emotionales Erleben psychisch zu repräsentieren (dem Erlebten eine Bedeutung zu geben), was zu einer reduzierten Denkfähigkeit, dem Zusammenbruch der Symbolbildung und dem Auftauchen konkreter Formen des Erkennens führt. An den Anfang stellt der Autor Freuds Ansichten über das Trauma (1920g), insbesondere seinen Begriff des Reizschutzes, der die Psyche mit einer Hülle umgibt, und geht dann zu aktuellen Theorien über, die sich mit den für die Objektbeziehungen relevanten Aspekten dieses »Schutzschildes« befassen, unter besonderer Berücksichtigung eines inneren Elternpaares (Brown, 2011; Herzog, 2005) als einem wesentlichen Bestandteil dieses Reizschutzes. Dies wird, auf zwei früheren Arbeiten des Autors aufbauend (Brown, 2005, 2006), durch eine Traumatheorie aus der Perspektive Bions ergänzt und durch Beiträge der französischen psychosomatischen Schule erweitert. Den Schluss bildet eine ausführliche klinische Vignette aus der Analyse eines Jugendlichen zur Veranschaulichung des nahezu vollständigen Zusammenbruchs seiner psychischen Funktionsfähigkeit und einer kompensatorischen Regression in eine psychosomatische Welt.