You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Der Autor denkt über bestimmte komplexe, manchmal auch rätselhafte klinische Probleme nach, die mit der Verbindung von Körper und Psyche in der Analyse schwieriger Patienten zu tun haben. Wenn es in diesem Zusammenhang zu Sackgassen kommt, ist in erster Linie die Dissoziation von Körper und Psyche zu nennen. Auch wenn dieses Phänomen in der Geschichte der Psychoanalyse immer wieder auftaucht, hielt man es nie für so zentral wie andere Formen der Dissoziation, die einen spezifischeren traumatischen Ursprung haben. Zwei klinische Fälle werden untersucht, bei denen eine Neigung zu Unaufrichtigkeit und Diebstahl das bereits schwierige Szenario der Dissoziation noch mehr verkomplizierte. Analytisches Durcharbeiten machte anhand verschiedener körperlicher Anzeichen und Symptome eine direkte Beteiligung des Körpers deutlich. Der Artikel zeigt, wie zunächst ein Netzwerk von Verbindungen zwischen Körper und Psyche etabliert werden kann, bevor die Beziehungsdynamik erarbeitet wird; dabei nimmt der innere sensorische Druck ab und Systeme von Repräsentanzen werden gebildet, die dadurch wirksam sind, dass sie die Funktion eines Containers für die desorganisierenden Impulse der primitiven Emotionen übernehmen.