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Auf der Grundlage von Winnicotts Theorien untersucht dieser Artikel die Beziehung zwischen dem Individuum und einem gegebenen konzeptuellen Rahmen. Während Winnicotts Ideen fast ausschließlich im entwicklungspsychologischen und klinischen Kontext diskutiert worden sind, erweitert der vorliegende Artikel Winnicotts Theorie und wendet sie auf das Problem der zwischenmenschlichen Verständigung an. Ausgehend von einem Brief Winnicotts an Klein wird untersucht, wie schwer eigene idiosynkratische Ansichten innerhalb der Beschränkungen eines gegebenen konzeptuellen Rahmens auszudrücken sind. Anhand von Winnicotts Theorie der Anpassung und Kreativität wird die Bitte diskutiert, die Winnicott an Klein richtete, wird die Begegnung mit einer toten Sprache analysiert und die asymmetrische Struktur zwischenmenschlicher Verständigung untersucht. Indem er letztere mit dem Begriff der Illusion des Kontakts versieht, erweitert der Artikel unser Verständnis der Erfolge und Mängel von zwischenmenschlicher Kommunikation - im Alltagsleben, in klinischen Settings und in der historischen Gemeinschaft der Wissenschaftler. Eine vertiefte Betrachtung des letztgenannten Punktes arbeitet vernachlässigte Aspekte von Winnicotts Denken heraus und nutzt diese zur Einschätzung der Bedingungen eines offenen Dialogs in der psychoanalytischen Gemeinschaft.