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Dieser Text gibt einen Überblick über den Werdegang von Madeleine und Willy Baranger als Psychoanalytiker, den Kontext, in dem sich ihre Ideen entwickelten und ihre Beiträge zur Ausbildung in den psychoanalytischen Instituten Lateinamerikas, die in der Gründung der Uruguayischen Psychoanalytischen Vereinigung gipfelten. Weiter wird die Theorie des bipersonalen Feldes beschrieben, die später unter dem Begriff des intersubjektiven Feldes bekannt wurde. Dieses Konzept wurde entwickelt, um die analytische Situation zu erforschen, wenn es zur Stagnation im analytischen Prozess kommt. Es fokussiert auf die gemeinsame unbewusste Phantasie, die zwischen Analytiker und Analysand entsteht und für beide einzigartig ist. Das Konzept der »Bastion« und der Begriff des »Zweiten Blicks«, der auf das intersubjektive Feld gerichtet ist, werden ebenfalls beschrieben, wobei die Unterschiede zwischen der Theorie des intersubjektiven Feldes und den Konzepten von Enactment und projektiver Gegenidentifizierung hervorgehoben werden. Die Wiederholung des Analytikers wird betrachtet, insbesondere wenn der Analytiker nur eine Theorie verwendet. Die von Willy Baranger getroffene Unterscheidung zwischen Kleins frühem Ödipus und dem Freud'schen Ödipuskomplex, die er für zwei unterschiedliche Konzepte hielt, wird untersucht. Die wesentlichen Punkte des Artikels von Madeleine Baranger über die Unaufrichtigkeit (mauvaise foi) werden vorgestellt. Schließlich werden das Konzept der Nachträglichkeit und die Anwendung der theoretischen Komplementarität hervorgehoben.