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Die Autorin zeigt auf, wie die in der Psychoanalyse entdeckten Aspekte des Unbewussten das Verständnis von Rassismus vertiefen und politische und sozioökonomische Erklärungen ergänzen können. Angst spiele bei der Rassifizierung von Objektbeziehugen eine wesentliche Rolle. Ausgehend von der Kleinianischen Theorie beschreibt die Autorin das Bedürfnis nach Ausstoßung von primitivem Hass und Aggression in die Objektwelt. Dabei geht sie auf die Beziehung zwischen individueller und Gruppenidentität ein sowie auf die von Britton beschriebenen unbewussten individuellen Glaubenssysteme, die Phantasien zu Tatsachen werden lassen, und zeigt, wie Verleugnung, Spaltung, projektive Identifizierung und Selbstidealisierung zu Desidentifzierung und Rassismus führen können. Sie zeigt wie einige Autoren, u. a. R. Wright, J. Baldwin, J.-P. Sartre, F. Fanon, die Psychoanalyse zum Verständnis von antischwarzem Rassismus, Antisemitismus und Kolonialismus nutzten. Auch traumatische externe Realitäten wie z. B. Migration, können die Fähigkeit zum Containment beeinträchtigen und transgenerationell weitergegeben werden. Die Bedeutung von Sprache wird hervorgehoben; Numa nimmt Bezug auf S. Hall und zeigt am Begriff race, wie sie zur Ausgrenzung und der Aufrechterhaltung von Machtstrukturen dienen kann. Schließlich befasst sie sich mit der Bedeutung des Schauens und der Tendenz, vor den Problemen des Rassismus die Augen zu verschließen, und plädiert für Akzeptanz für das Zusammenwirken von äußerer Realität, psychischer Realität und Phantasie in der Psychoanalyse zum Thema Rassismus und für eine Bereitschaft, sich in der psychoanalytischen Gemeinschaft mit eigenem innerem Rassismus auseinanderzusetzen.