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In diesem Artikel wird der psychoanalytische Begriff der Hemmung auf theoretischer und klinischer Ebene untersucht. Der erste Teil verfolgt die Entwicklung des Begriffs der Hemmung in Freuds Werk, vom »Entwurf einer Psychologie« (1950c [1895]) bis zu Hemmung, Symptom und Angst (1926d). Es werden zwei Zugangsweisen zum Konzept der Hemmung aufgezeigt: die erste geht vom ökonomischen Standpunkt aus, die zweite vom Gesichtspunkt ihrer Beziehung zur Angst. Der zweite Teil des Artikels ist der Verbindung zwischen der Hemmung und Freuds Gedanken zum Tod, insbesondere zum Todestrieb, gewidmet. Er stützt sich auf einige von Ernest Jones' Notizen und enthält eine kurze klinische Illustration. Der dritte Teil befasst sich mit der allgemeinen Hemmung, vor allem bei Depression und Melancholie. Anhand der Behandlung einer Patientin zeigt die Autorin, wie der langsame Prozess des Durcharbeitens der allgemeinen Hemmung durch die allmähliche Verwendung der Verneinung ermöglicht wird. Aus ökonomischer Sicht wird vorgeschlagen, dass die psychoanalytische Behandlung in der Übertragung und mit frei assoziativem Sprechen eine Wirkung auf den Abzug der Energie hat, indem sie den Sog der Reize umleitet und den Weg für die Bildung von Triebrepräsentanzen oder Hemmungen als Symptom ebnet, die dann analysiert werden müssen.