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Als “Abwehr-Neuropsychosen” habe ich 1894 in einem kleinen Aufsatze (Neurologisches Zentralblatt, Nr. 10 und 11) Hysterie, Zwangsvorstellungen, sowie gewisse Fälle von akuter halluzinatorischer Verworrenheit zusammengefaßt, weil sich für diese Affektionen der gemeinsame Gesichtspunkt ergeben hatte, ihre Symptome entstünden durch den psychischen Mechanismus der (unbewußten) Abwehr, d. h. bei dem Versuche, eine unverträgliche Vorstellung zu verdrängen, die in peinlichen Gegensatz zum Ich der Kranken getreten war. An einzelnen Stellen eines seither erschienenen Buches “Studien über Hysterie” von Dr. J. Breuer und mir, habe ich dann erläutern und an Krankenbeobachtungen darlegen können, in welchem Sinne dieser psychische Vorgang der “Abwehr” oder “Verdrängung” zu verstehen ist. Ebendaselbst finden sich auch Angaben über die mühselige, aber vollkommen verläßliche Methode der Psychoanalyse, deren ich mich bei diesen Untersuchungen, die gleichzeitig eine Therapie darstellen, bediene.
Meine Erfahrungen in den beiden letzten Arbeitsjahren haben mich nun in der Neigung bestärkt, die Abwehr zum Kernpunkt