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Die ersten “Gesammelten Schriften von Sigm. Freud” erschienen im Internationalen Psychoanalytischen Verlag, Wien, in den Jahren 1924-1934, geplant, zusammengestellt und herausgegeben von A. J. Storfer, dem damaligen Leiter des Verlags. Die Ausgabe war äußerlich ausgezeichnet ausgestattet, 12bändig, in Quartformat und mit wenigen Ausnahmen nach Themen geordnet, um den Verkauf von Einzelbänden sowie die photostatische Reproduktion einzelner Bände in Taschenformat zu ermöglichen. Bei der zwangsweisen Liquidierung des Verlags unter den Nationalsozialisten im März 1938 wurden mit den anderen Verlagsbeständen auch mehrere tausend Exemplare der “Gesammelten Schriften” eingestampft.
Zum Ersatz für diese vernichtete Ausgabe begannen im Herbst 1938 im Rahmen der neugegründeten Imago Publishing Co., London, mit Hilfe einer großzügigen Spende von Prinzessin Marie Bonaparte, die Pläne für die hier vorliegenden “Gesammelten Werke von Sigm. Freud”. Ein Komitee von Herausgebern, bestehend aus Dr. Edward Bibring, Dr. Ernst Kris und der Unterzeichneten, besorgte die Aufteilung des Materials auf 17 Bände und nahm die kritische Durcharbeitung des Textes und die Zusammenstellung der Bibliographie in Angriff. Nach längerer Überlegung entschied das Komitee sich dafür, die thematische Einteilung der “Gesammelten Schriften” durch eine chronologische Einteilung zu ersetzen, eine