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Der oben erwähnten Arbeit von Meringer und Mayer entnehme ich noch die Stelle (S. 98):
“Die Sprechfehler stehen nicht ganz allein da. Sie entsprechen den Fehlern, die bei anderen Tätigkeiten der Menschen sich oft einstellen und ziemlich töricht ‘Vergeßlichkeiten’ genannt werden.”
Ich bin also keinesfalls der erste, der Sinn und Absicht hinter den kleinen Funktionsstörungen des täglichen Lebens Gesunder vermutet1.
Wenn die Fehler beim Sprechen, das ja eine motorische Leistung ist, eine solche Auffassung zugelassen haben, so liegt es nahe, auf die Fehler unserer sonstigen motorischen Verrichtungen die nämliche Erwartung zu übertragen. Ich habe hier zwei Gruppen von Fällen gebildet; alle die Fälle, in denen der Fehleffekt das Wesentliche scheint, also die Abirrung von der Intention, bezeichne ich als “Vergreifen”, die anderen, in denen eher die ganze Handlung unzweckmäßig erscheint, benenne ich “Symptom- und Zufallshandlungen”. Die Scheidung ist aber wiederum nicht reinlich durchzuführen; wir kommen ja wohl zur Einsicht, daß alle in dieser Abhandlung gebrauchten