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Meine Damen und Herren! Wenn Sie die Traumzensur und die Symboldarstellung bewältigt haben, haben Sie die Traumentstellung zwar noch nicht gänzlich überwunden, aber Sie sind doch imstande, die meisten Träume zu verstehen. Sie bedienen sich dabei der beiden einander ergänzenden Techniken, rufen Einfälle des Träumers auf, bis Sie vom Ersatz zum Eigentlichen vorgedrungen sind, und setzen für die Symbole deren Bedeutung aus eigener Kenntnis ein. Von gewissen Unsicherheiten, die sich dabei ergeben, werden wir später handeln.
Wir können nun eine Arbeit wieder aufnehmen, die wir seinerzeit mit unzureichenden Mitteln versuchten, als wir die Beziehungen zwischen den Traumelementen und ihren Eigentlichen studierten und dabei vier solcher Hauptbeziehungen feststellten, die des Teils vom Ganzen, die der Annäherung oder Anspielung, die symbolische Beziehung und die plastische Wortdarstellung. Dasselbe wollen wir im größeren Maßstabe unternehmen, indem wir den manifesten Trauminhalt im ganzen mit dem durch Deutung gefundenen latenten Traum vergleichen.
Ich hoffe, Sie werden diese beiden nie wieder miteinander verwechseln. Wenn Sie das zustande bringen, haben Sie im Verständnis des Traumes mehr erreicht als wahrscheinlich die meisten Leser meiner “Traumdeutung”. Lassen Sie sich auch noch einmal vorhalten,