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Im Herbst 1918 machte mir ein Mitglied der Budapester psychoanalytischen Vereinigung die Mitteilung, daß aus dem Erträgnis industrieller Unternehmungen während der Kriegszeit ein Fonds für kulturelle Zwecke beiseite gelegt worden sei, über dessen Verwendung ihn im Einvernehmen mit dem Oberbürgermeister der Stadt Budapest, Dr. Stephan Bárczy, die Entscheidung zustehe. Beide hätten sich entschlossen, den ansehnlichen Geldbetrag für die Zwecke der psychoanalytischen Bewegung zu widmen und mir die Verwaltung desselben zu übertragen. Ich nahm diesen Auftrag an und erfülle hiemit die Pflicht, dem Oberbürgermeister, welcher bald darauf dem psychoanalytischen Kongress einen so ehrenhaften Empfang in Budapest bereitete, wie dem ungenannten Mitglied, das sich ein so hohes Verdienst um die Sache der Psychoanalyse erworben, öffentlich zu danken.
Der auf meinen Namen getaufte und mir zur Verfügung gestellte Fonds wurde von mir zur Gründung eines “Internationalen psychoanalytischen Verlages” bestimmt. Ich hielt dies für das wichtigste Erfordernis unserer gegenwärtigen Lage.
Unsere beiden periodischen Publikationen, die “Internationale Zeitschrift für ärztliche Psychoanalyse” und die “Imago”, sind in der Kriegszeit nicht wie viele andere wissenschaftliche Unternehmungen untergegangen. Es gelang uns, sie aufrecht zu erhalten,