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zu J. VARENDONCK “Über das vorbewußte phantasierende Denken”
Das vorliegende Buch des Dr. Varendonck enthält eine bedeutsame Neuheit und wird mit Recht das Interesse aller Philosophen, Psychologen und Psychoanalytiker erwecken. Es ist dem Autor in jahrelangen Bemühungen gelungen, jener Art von phantasierender Denktätigkeit habhaft zu werden, welcher man sich während der Zustände von Zerstreutheit hingibt, und in die man leicht vor dem Einschlafen oder bei unvollkommenem Erwachen verfällt. Er hat sich die Gedankenketten, die sich unter solchen Umständen ohne das Wollen der Person einstellen, zum Bewußtsein gebracht, sie niedergeschrieben, ihre Eigentümlichkeiten und Unterschiede vom absichtlichen, bewußten Denken studiert und dabei eine Reihe von wichtigen Entdeckungen gemacht, aus denen sich noch weitergehende Probleme und Fragestellungen ableiten.
Manche Punkte in der Psychologie des Traumes und der Fehlleistungen finden durch die Beobachtungen von Dr. Varendonck eine sichere Erledigung.
Die englische Ausgabe des Buches von Varendonck (The Psychology of Day-Dreams, George Allen & Unwin Ltd., London, ) enthält noch folgenden Abschnitt:
”It is not my intention to give a review of the author's results. I will content myself with pointing to the significance of his work and will permit myself only a remark concerning the terminology which he has adopted. He includes the sort of thought-activity which he has observed in Bleuler's autistic thinking, but calls it, as a rule, fore-conscious thinking, according to the custom prevailing in psycho-analysis. However, the autistic thinking of Bleuler does not by any means correspond with the extension and the contents of the fore-conscious, neither can I admit that the name used by Bleuler has been happily chosen. The designation “fore-conscious” thinking itself as a characteristic appears to me misleading and unsatisfactory. The point in question is that the sort of